Donnerstag, 1. August 2013

Seelische Energie und Architektur


Seelische Energie fliesst mit unserer Aufmerksamkeit. Je mehr wir unsere Aufmerksamkeit auf etwas richten, desto mehr von unserer seelischen Energie erhält diese Person oder Sache. Ich erwähne dabei ausdrücklich Sache, denn diese Gesetzmässigkeit  gilt nicht nur für Menschen oder andere Lebewesen, sondern für sämtliche Dinge schlechthin. Es fliesst also mit unserer Aufmerksamkeit auch Energie zu Autos, Möbel oder eben zu Gebäuden. Da Gebäude überall sichtbar sind und ein prägendes Element der Städte und Landschaften bilden, ist es für unseren Weg wichtig zu verstehen, ob und wie wir Energie an Gebäude verlieren und was wir allenfalls dagegen tun können.

Je mehr Aufmerksamkeit wir also einem Gebäude schenken, desto mehr seelische Energie fliesst von uns zu diesem Gebäude. Diese Energie geht nicht verloren, sondern sie fliesst zu den Bewohnern und den Architekten des Gebäudes. Wollen die Bewohner oder Architekten mehr Energie (meistens weil sie selbst durch Wunden einen Energieverlust haben, welcher sie damit kompensieren), dann planen oder bewohnen sie möglichst auffällige Gebäude. Ob dies nun ein besonders hässliches oder schönes Gebäude ist, spielt für den seelischen Energiefluss keine Rolle, Hauptsache es zieht Aufmerksamkeit auf sich.

Wie bringen Gebäude es fertig, mehr von unserer Aufmerksamkeit auf sich zu richten? Hier einige Beispiele von Mechanismen, selbstverständlich eine unvollständige Liste:










Lange grade Fassaden, das Zerdrücken der Nachbargebäude oder Gebäude die nicht mit anderen zusammenpassen sind Beispiele von Möglichkeiten, wie Gebäude unsere Aufmerksamkeit auf sie richten können. Fotos: Jakob. Aufgenommen in Brugg und Windisch

·        Ein Gebäude ist anders als seine Umgebung, zum Beispiel ein Haus mit einem Flachdach in einem Gebiet mit Steildächer, ein farbiges Haus unter lauter weissen, ein neues Gebäude in einem alten Dorfkern, ein Hochhaus unter lauter kleineren Gebäude oder umgekehrt.

·        Es werden grelle Farben wie hellgrün, hellgelb oder weiss verwendet. Diese Farben fallen auf, weil sie anders sind als die natürliche Umgebung beziehungsweise die Landschaft.

·        Das Gebäude weist lange Geraden auf. Gerade Linien oder Kanten kommen in der Natur nicht vor. Werden sie beim Bauen verwendet, lenken sie Aufmerksamkeit auf sich.

·        Das Gebäude ist viel zu gross oder zu klein für die Umgebung oder zu nahe an Nachbargebäuden im Verhältnis zu seiner Grösse.

·        Das Gebäude ist kalt und leblos, hat kaum Strukturen und einen unnatürlichen Garten oder eine einseitige Umgebungsbepflanzung.

Umgekehrt, entziehen Gebäude ihrer Umgebung keine Energie oder können sogar zu einer aufbauenden Beziehung zwischen Gebäude und Beobachter führen, wenn sie in die Umgebung passen, lebendig wirken und vielseitig strukturiert sind. Dies sind Zeichen, dass die Bewohner und die Architekten keine fremde seelische Energie benötigen oder zumindest dass sie sie nicht auf diese Weise beschaffen.

Das Val Bavona ist ein schönes Beispiel, wie gebaut und gewohnt werden kann, ohne anderen parasitische Seelenenergie zu entziehen. In diesem Seitental des Valle Maggia im Tessin wird bewusst darauf geschaut, dass keine Gebäude erstellt oder renoviert werden, welche nicht in die bestehenden Ortsbilder passen. Obwohl viele der Häuser mittlerweile als Ferienhäuser verwendet werden, ist dank diesen Bemühungen der Charakter des Tals erhalten geblieben. Wandert man durch dieses Tal, so spürt man durch die Architektur keinen seelischen Energieverlust. Im Gegenteil, es entsteht durch den positiven Bezug zu den Gebäuden, sogar einen vermutlich beidseitigen Gewinn an seelischer Energie.

 Seelisch positive Gebäude gibt es natürlich nicht nur im Tessin und es sind nicht nur renovierte alte Gebäude, sondern auch in anderen Gebieten und mitunter sind es auch neuere Gebäude. Untenstehend ein solches Beispiel aus Brugg.




Beispiele von Architektur, welche keine seelische Energie entzieht. Oben: Val Bavona. Unten: ein Haus in Brugg.

 



In meinen Augen erklären diese seelischen Energieflüsse, wieso es in der Schweiz so viele neue hässliche Gebäude gibt. Es besteht offenbar einen riesigen seelischen Energiebedarf, welcher eben unter anderem auf diese Art und Weise gedeckt werden kann. Ich vermute, dass dieser seelische Energieverlust ständig wächst und deshalb die Menschen immer nach mehr Energie suchen. Architektur, welche Aufmerksamkeit auf sich lenkt, ist eine solche Möglichkeit.  

 

Was können wir tun? Es ist ja fast nicht möglich, Gebäude nicht zu beachten. Dennoch verlieren wir meist nur dann Energie, wenn wir eine Wunde haben, welche den „Angriff“ des Gebäudes überhaupt erst zulässt. Wenn wir diese Wunden heilen (vgl. z.B. ältere Foren oder die Bücher schamanisches Heilbuch oder das schamanische Buch der Seele), dann werden wir dies Gebäude zwar noch sehen, wir beachten sie aber kaum mehr und verlieren auch keine Energie.


Das Amphitheater wird von Mauern umzingelt
 

Bleiben wir einen Moment beim Thema Bauen: Hierzu ist mir aufgefallen, dass in der regen Windischer Bautätigkeit im Moment regelrecht eine Mauer um das Amphitheater gebaut wird. Das erste Bild zeigt Richtung Süden. (Interessanterweise ist dieses Gebäude Rosa gefärbt, was der Transformationsfarbe im Herzen entspricht – und die Herzlinie geht genau durch dieses Gebäude). Das zweite Bild stellt die Situation Richtung Norden dar. Aber auch Richtung Osten, wo bereits Gebäude stehen, ist eine Lärmschutzwand geplant (vgl. letztes Bild).

Das Amphitheater stellt das Zentrum des Kraftortsystems Windisch dar. Hier treffen sich die verschiedenen Linien, auf denen sich die Kraftorte befinden. Wie bereits in anderen Foren ausführlich beschrieben, weist jede Linie eine andere Qualität auf. Im Amphitheater kommen diese Qualitäten zusammen. Symbolisch gesehen gelangen wir in unsere eigene Mitte, wenn wir in dieses Zentrum kommen, uns also betreffend allen Qualitäten geheilt haben. 

Mit dem Bau dieser Mauern werden symbolisch die letzten Schritte vor dem eigenen Zentrum mit zusätzlichen Hindernissen versehen. Die letzten Schritte werden also schwieriger, als man vielleicht vor einiger Zeit hätte vermuten können.

Die symbolische Bedeutung davon ist natürlich für jeden Menschen unterschiedlich. Dennoch denke ich, erkennen wir hier ein allgemeines Phänomen: Die letzten Schritte stellen die grössten Herausforderungen. Nur – wir haben natürlich auch einiges erkannt bis dann und werden auch die nötigen Werkzeuge haben, um diese Herausforderungen zu meistern.

 



 

Drei Bilder zur Umzingelung des Amphitheaters: 1. Blick auf der Herzlinie 2. Blick Richtung Norden, u.a. Linie der Kraft/Macht 3. Ausgesteckte Lärmschutzwand Richtung Osten.

Mehr im schamanischen Buch der Seele…


Architektur und seelische Energieflüsse sind ein von vielen Themen, welche im schamanischen Heilbuch erwähnt sind. Ein Kapitel geht Thema für Thema durch, z.B. sind Besitz, Freizeit, Fundamentalismus, Haushalt, Haustiere oder Geld weitere Themen. Hier, als Beispiel, was zum Thema Feiertage steht: Mit einem Feiertag wird einem bestimmten Ereignis Aufmerksamkeit geschenkt, wodurch dieses und alle angehängten Bewusstseinselemente seelische Energie erhalten. Feiertage entziehen uns sogar dann seelische Energie, wenn wir keine Affinität zu dem gefeierten Ereignis haben, denn meist müssen wir unsere Aktivitäten um diese herum planen, was Aufmerksamkeit und seelische Energie benötigt. Dies gilt sowohl für wichtige Feiertage wie Weihnachten oder Ostern als auch für kleinere Events wie nationale Gedenkminuten. Auch unsere Einteilung in Wochentage und unsere Zeitrechnung dienen im gleichen Sinne dazu, bestimmten Organisationen seelische Energie zu übertragen, hier vor allem der Kirche. Manchmal frage ich mich, wie wohl unsere Gesellschaft aussehen würde, wenn unsere Feiertage etwas mit der Natur zu tun hätten: Der erste Bärlauch, das erste Buchenblatt, der längst Tag, alle Blätter sind von den Laubbäumen gefallen, er erste Schnellfall…

Freitag, 1. März 2013

Das schamanische Buch der Seele


Im Herbst 2013 wird im Nymphenburger Verlag mein neues Buch erscheinen. Thema ist die schamanische Sicht der Seele. Mit einer gesunden Seele können wir unser Leben vertrauensvoll meistern. Das Buch erklärt was die Seele ist, wo sie sich befindet und wie sie verwundet und wieder gesund wird. Hier eine Auswahl der Themen, welche diskutiert werden:  

Was ist Schamanismus? Zum Schamanismus gehören zwei Elemente. Erstens: Der Schamane geht konsequent einen Weg, welcher zu mehr und mehr Liebe führt. Er fällt deshalb alle Entscheidungen mit dem Herzen, welches ihm deshalb auf seinem Weg als Wegweiser dient. Zweitens kann er als Unterstützung für diesen Weg die materielle Welt des Alltages verlassen und vorübergehend neue Perspektiven aus einer spirituellen Welt erhalten. Dies wird mit einer schamanischen Reise oder Vision erzielt. Da aber die materielle und die spirituelle Welt eng zusammenhängen, können neue Blickwinkel auch mit anderen Methoden, etwa mit einer Frage an die Umgebung, gewonnen werden.  

Was ist eine Seele? Die Seele ist Bewusstsein, welches in der Zeit ausgedehnt ist. Die Seele besteht aus einer Vielzahl einzelner Bewusstseinselemente, welche sich auf Seelensträngen befinden und so auch Bestandteil von anderen Seelen sind. Bewusstseinselemente lassen sich meist mit kurzen Sätzen formulieren, wie zum Beispiel: „Rauchen tötet.“, „Vitamine sind gesund.“ „Kluger Rat, Notvorrat.“. Ob diese Bewusstseinselemente wahr oder sinnvoll sind, spielt dabei keine Rolle. Unsere Seele ist die Summe von Abermillionen solcher Bewusstseinselemente.

Die Seele ist ein Netzwerk: Die Welt der Seelen ist als Netzwerk aufgebaut: Die einzelnen Seelen sind die Knoten, bei denen die verbindenden Seelenstränge zusammenkommen. Veränderungen in einer Seele oder bei einem Seelenstrang haben deshalb immer Konsequenzen auf das ganze Netzwerk. Bewegt sich eine Seele Richtung Liebe, so werden andere Seelen mitgezogen.

Der Aufbau der Seele: Welche Seelenstränge eine konkrete Seele erreichen, wird mit den Seelenchakren bestimmt. Diese wirken als Pforten oder Filter der Seele und selektionieren Bewusstseinselemente; Gewisse Seelenstränge werden also durchgelassen, andere nicht. Nachdem die Seelenstränge die Seelenchakren passiert haben, wird mit unserer Aufmerksamkeit eine zusätzliche Wahl getroffen. Mit der Entscheidung, worauf unsere Seele ihre Aufmerksamkeit richtet, beeinflusst sie folglich ihre eigene Zusammensetzung. Geht eine Seele den Weg zur Liebe, dann wird diese Entscheidung mit dem Herzen gefällt. Idealerweise sind die Seelenchakren also möglichst offen, so dass das Herz von einer möglichst grossen Vielfalt von Bewusstseinselementen auswählen kann.

Die Heilung der Seelenchakren: Die Seelenchakren können wir zwar mit einer bewussten Entscheidung öffnen, sind diese jedoch verwundet, dann kehren sie rasch in den ursprünglichen Zustand zurück. Die Wunden in den Seelenchakren müssen also geheilt werden, um sie nachhaltig offen zu halten. Die hierzu notwendige Heilungsarbeit ist von Seelenchakra zu Seelenchakra und von Mensch zu Mensch verschieden und muss zusätzlich auch in jeder Lebensphase neu bestimmt werden.

Die Seelenstränge: Die Seelenstränge sind die Träger der Bewusstseinselemente. Sie bewegen sich wellenartig von Seele zu Seele, weshalb die Gesetze der Wellenlehre hier angewendet werden können. Nicht alle Bewusstseinselemente unterstützen den Weg des Herzens. Es ist deshalb nötig, widersprüchliche Bewusstseinselemente zu erkennen und diese zu heilen. Hierzu müssen wir mit dem Herzen entscheiden, auf welche wir unsere Aufmerksamkeit richten wollen und die Verzweiflung zulassen, welche durch die Widersprüche entsteht.

Das Seelennetzwerk: Im Seelennetzwerk bestehen Seelen und Seelenstränge, welche ihre Energie direkt von der Liebe erhalten. Räuberische und parasitische Seelen ernähren sich von diesen, welche wiederum als Energiequelle für noch andere dienen. Alle Phänomene eines biologischen Ökosystems lassen sich also auch bei Seelennetzwerken erkennen, so gibt es Seelenviren, Seelenbakterien, Seelenlandwirtschaft und vieles mehr. Wir alle erhalten ein Teil unserer seelischen Energie direkt von der Liebe und ein anderer räuberisch von anderen Seelen. Gehen wir den Weg des Herzens, so erhält unsere Seele jedoch einen immer grösseren Anteil direkt von der Liebe. Wir können nur dann anderen als seelische Energiequellen dienen, wenn wir seelische Wunden haben. Je mehr wir also auf der Ebene der Seele heilen, desto weniger dienen wir anderen als Energiequelle.

Das Seelennetzwerk heilen: Heilen wir unsere Seele und die beteiligten Seelenstränge, so trägt dies zur Heilung des gesamten Seelennetzwerkes bei. Ein gesundes Seelennetzwerk bewegt sich Richtung Liebe, erhält den grössten Teil seiner Energie direkt von der Liebe, ist vielfältig, offen, dynamisch und gut organisiert. In einem kranken Seelennetzwerk wird die Gesamtliebe verringert, die Energie wird räuberisch oder parasitisch von anderen Seelen gewonnen, und es ist einseitig, geschlossen, statisch und chaotisch.

Die Seele im Alltag: Die Auswirkungen der seelischen Zusammenhänge erkennen wir in jedem Bereich des Alltags: Beim Wohnen, Sport, Essen, Schlafen, Arbeiten, Verkehr oder mit Lärm und Geld – überall wird seelische Energie verschoben und sehr oft werden parasitischen und räuberischen Methoden angewendet. Analysieren wir diese räuberischen Energieflüsse, gibt uns dies die Möglichkeit Wunden in unserer Seele und in unseren Seelensträngen zu erkennen und zu heilen. So wird der normale Alltag sehr wertvoll für unseren Weg des Herzens.    
 
Die Seele in zwischenmenschlichen Beziehungen: Auf der Ebene der Seele entstehen zwischenmenschliche Beziehungen durch gemeinsame Seelenstränge der beiden Personen. Je mehr gemeinsame Seelenstränge wir haben und je stärker sie schwingen, desto intensiver wird die Beziehung. Wir heilen schlechte, energieraubende Beziehungen indem wir unsere Seele und die beteiligten Seelenstränge heilen. Je mehr wir auf der Ebene der Seele heilen, desto positivere Beziehungen haben wir. 

Die Seele in unserer Gesundheit: Die Gesundheit der Seele und die des Körpers sind eng miteinander gekoppelt. Heilen wir unsere Seele so heilen wir auch unseren Körper. Der Massstab für die Heilung auf der Ebene des Körpers ist jedoch nicht das Verschwinden eines Symptoms, sondern die Schritte, welche wir auf unserem Weg des Herzens vorgenommen haben.  

Mit der Erde träumen: Auch mit der Erde teilen wir Seelenstränge. Wir unterstützen deshalb die Lösung von Umweltthemen, indem wir diese in uns selbst suchen und heilen. Wir haben aber nicht nur mit der Erde gemeinsame Seelenstränge, sondern zusätzlich mit sämtlichen Elementen des Universums. In diesem Sinne sind wir seelisch gesehen alles, was wir wahrnehmen. Diese Erkenntnis fordert uns auf, mitunter grundsätzliche Fragen zu stellen, wie: Woher kommt das alles? Wohin soll es führen? Wieso hat es etwas und nicht nichts? Es ist zwar kaum möglich diese Fragen restlos zu beantworten, doch fördert die Beschäftigung mit ihnen unser Bewusstsein mit allem verbunden zu sein. 

Alle diese Aspekte werden im Buch detailliert behandelt. Sobald es erhältlich ist, werde ich in diesem Forum darauf aufmerksam machen.

 


 

Mittwoch, 1. August 2012

Die seelische Bedeutung von Menhiren und Dolmen


Menhire und Dolmen sind zeugen der megalithischen Kultur, Bauten von Menschen, die vor 4‘000 bis 6‘000 Jahren gelebt haben und dann mit dem Aufkommen der Kelten verschwunden sind oder sich mit diesen vermischt haben. Menhire sind aufrechte Steine und Dolmen sind bodennahe Kammern, welche oft mit Steinplatten zugedeckt sind. Üblicherweise werden Menhire als religiöse Symbole betrachtet und die Dolmen– weil man in ihnen Skelette gefunden hat – als Gräber.

Eine Reise ins Languedoc-Roussillon Gebiet von Frankreich hat mich zu hunderten von Menhiren und Dolmen geführt. Die Menhire, bis zu 5 m hoch, waren scheinbar zufällig auf Kreten oder Hochebenen, z.T. alleine, zum Teil in Gruppen oder auch in Kreisen angeordnet, die Dolmen etwas versteckter, mit Eingängen von einigen Metern Länge, auch diese manchmal alleine manchmal in grösseren Gruppen. Bisweilen waren die Menhire und die Dolmen nahe beieinander, in der Regel hatte es aber entweder das eine oder das andere. Jedenfalls erkannte ich keine offensichtliche Logik in deren Anordnung.

Menhire und Dolmen habe ich schon in zahlreichen anderen Ländern besucht, so in Irland, Italien, England, Schottland, Deutschland, Spanien, Portugal und auch in der Schweiz – die Anzahl und Grösse war aber hier im Languedoc einmalig.

Menhire und Dolmen  gibt es quer durch Europa und überall strahlen sie eine ähnliche Stimmung aus, obwohl damals vor Tausenden von Jahren die Kommunikation zwischen den Menschen über weite Distanzen nicht gerade einfach war.  

Oder doch?

 











Bei diesen Steinen habe ich nach und nach folgende Theorie zur ihrer Bedeutung entwickelt und dann auch getestet: An den Menhiren hängt ein Seelennetzwerk, analog zu den Netzwerken, welche ich in früheren Foren hier beschrieben habe. Die Menhire stellen die Seelenknoten dar, welche über Seelenstränge mit vielen anderen Menhiren verbunden sind. Dieses Netzwerk wurde damals bewusst geschaffen, damit die Kommunikation auf der Ebene der Seele zwischen den Völkern quer durch Europa möglich war. So konnten Bewusstseinselemente ausgetauscht werden (zur Erinnerung: Die Seele ist Bewusstsein, welches in der Zeit ausgedehnt ist). Die Menhire stellten also so etwas Ähnliches dar, wie heute das Internet. Mit den Dolmen wurde das System gewissermassen in den Ahnen geerdet, das heisst, die Dolmen stellten eine stabile Basis dar, auf der das Seelennetzwerk der Menhire aufgebaut werden konnte.

Kam mir diese Idee, weil ich mich sowieso mit Seelennetzwerken beschäftige? Oder gelangte ich in diese Gegend, damit ich mit diesen Steinen Kontakt aufnehmen konnte? Ich weiss es nicht. Noch weiss ich, ob diese Theorie stimmt oder nicht. Aber es spielt auch keine Rolle – sie ermöglichte mir mehr über Seelennetzwerke zu erfahren, denn ich konnte mich nun in dieses Netzwerk einklinken und – fast wie wenn es eine Internetsuchmaschine wäre – Fragen stellen und ich spürte dann Elemente des Bewusstseins, welche mit meinen Anliegen zu tun hatten.

Eine Sache, die ich dabei erfuhr, möchte ich hier erwähnen: Das Netzwerk diente offenbar nicht nur der Kommunikation, sondern die Menschen von damals erahnten die weitergehende Richtung (ich nannte sie in früheren Foren die Liebe) und das Netzwerk war ein bewusster Versuch, diese Richtung zu erschliessen. Indem die Menschen zusammenspannten, ihr Bewusstsein koppelten, erhofften die Erfinder des Netzwerkes, dass ihr Bewusstsein in der Liebe ausgedehnt werden konnte. Sie erweckten aber damit auch parasitische Elemente, ganz ähnliche wie beim Internet auch Viren entstehen. Es ist ein Leichtes in ein bestehendes Netzwerk negative Elemente einzufügen, welche sich dann rasch verbreiten können. Damit hatten die Erfinder wohl zu wenig gerechnet und vermutlich unterstützte dies am Ende sogar den Untergang dieser Kultur. Dieser geschah wohl ziemlich plötzlich, denn an einzelnen Stellen kann man noch Steinbrüche beobachten, aus denen die Menhire gehauen wurden, bei denen die Arbeit an einzelnen Menhiren zwar begonnen aber nicht abgeschlossen wurde.

Und was heisst das alles nun? Nicht nur in den Seelennetzwerken der Menhire sind Parasiten vorhanden, auch in den unsrigen. Wir müssen sie erkennen lernen und einen Umgang mit ihnen finden. Haben wir diesen, heilen wir nicht nur unsere eigenen Seelennetzwerke sondern es steht uns dann auch das Seelennetzwerk der Menhire zur Verfügung (Seelen sind in der Zeit ausgedehnt…) und vielleicht können wir auf der Arbeit der damaligen Menschen aufbauen und mit ihrer Hilfe die Liebe weiter erschliessen. Bedingung ist allerdings – und dies sei nochmals gesagt – dass wir das Parasitische erkennen und mit ihm umgehen können.

Mich jedenfalls motivierten die Menhire und Dolmen dazu, an meiner Arbeit über Seelen weiterzufahren und diese auch mit der notwendigen Sorgfalt anzugehen.

 








 

 

 





 

 



 

Freitag, 1. Juni 2012

Medizinische Behandlung aus seelischer Sicht


Aufbauend auf den Darstellungen der Seele in früheren Foren, möchte ich in dieser Ausgabe auf  die Wirkungsweise medizinischer Behandlungen eingehen. Zuerst  - als Erinnerung - kurz die drei wichtigsten Merkmale der Seele:

·         Die Seele stellt in Ergänzung zum Körper eine zusätzliche Richtung oder Dimension dar,  das heisst die Seele ist der Körper plus Zeit und Bewusstsein. In anderen Worten: Der Körper ist ein Teil der Seele und nicht umgekehrt. Es ist  nach dieser Anschauungsweise also nicht so, dass wir eine Seele haben, sondern die Seele hat uns (als Körper).

·         Alles hat eine Seele: Neben Menschen, Tieren, Pflanzen, Steinen sind auch materielle Gegenstände, Ideen oder Konzepte beseelt.

·         Die Seele ist ein Netzwerk, bestehend aus Seelenknoten („unsere“ Seele im engeren Sinne) und aus Seelensträngen (die Verbindungen zu anderen Seelenknoten). Ein Seelenknoten ist die Summe aus einer grossen Anzahl von Seelensträngen, ähnliche wie eine Welle im Meer aus zahlreichen kleineren Wellen besteht oder wie ein Orchester aus vielen Musikern besteht.

Die Wirkungsweise medizinischer Behandlungen, sei dies durch Schul- oder Alternativmedizin, lässt sich mit diesem Modell schön erklären. Betrachten wir dies aus der Sicht der drei Merkmale:

Der Körper als Teil der Seele:

Der Körper ist ein Teil der Seele und deshalb ist es nicht möglich, etwas dem Körper hinzuzufügen oder ihm etwas zu entziehen, ohne dass dies die seelische Ebene beeinflusst. Umgekehrt ist nur dann gewährlistet, dass eine nachhaltige Heilung zustande kommt, wenn auch auf der Ebene der Seele eine Heilung geschieht. Ziel jeder medizinischer Behandlung müsste es also sein, auf der seelischen Ebene eine Heilung zu initiieren, so dass der Körper ebenfalls nachhaltig geheilt ist.

Alles hat eine Seele:

Nicht nur Menschen, Tiere, Pflanzen oder Steine sind beseelt, sondern auch Behandlungsmethoden, Medikamente, Spitäler, Praxen und dergleichen. Alles hat nach dieser Vorstellung ein Bewusstsein – wenn auch ein unterschiedliches. Enthalten in der Seele einer Arztpraxis sind zum Beispiel das Personal, die Patienten die schon dort waren, die Einrichtungsgegenstände, der Ort, an dem die Praxis steht und so weiter.

Der Seelenknoten als Summe von Seelensträngen:

Medizinische Behandlungen sind Seelenstränge, welche Teil unseres Seelenknotens werden. Es sind meist sehr viele Seelenstränge, die hier eine Rolle spielen, so zum Beispiel die des Medikamentes, des medizinischen Personals, des Spitals und so weiter. Die Gesamtheit dieser Seelenstränge beeinflusst nun den Seelenknoten. Dies lässt sich mit einer Welle im Meer vergleichen, zu welcher zusätzliche Wellen hinzugefügt werden, um die Gesamtwelle zu verändern. Solches kann nun die Heilung unterstützen oder auch nicht, je nachdem wie die neuen Seelenstränge mit dem Gesamtknoten und mit den die Krankheit auslösenden Seelensträngen im Knoten reagieren. Dies lässt sich mit einem Orchester vergleichen, welches nicht mehr gut spielt. Es werden nun neue Musiker, eventuell neue Noten und vielleicht andere Instrumente eingefügt. Führt dies dazu, dass nun das Orchester besser spielt? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Auf der seelischen Ebene ist eine medizinische Behandlung also eine sehr komplexe Sache, dessen Einfluss auf den Seelenknoten kaum prognostizierbar ist. Zudem betrachten wir diese Themen meist nur auf der körperlichen Ebene ohne Berücksichtigung der Seele. Nochmals der Vergleich zum Orchester: Wir wechseln nur die Instrumente aus und beachten weder die Spieler noch die Noten.

Diese drei Elemente erklären nun, wieso gewisse Menschen gut auf bestimmte Behandlungsmethoden reagieren und andere nicht, wieso dass in einem Fall starke Nebenwirkungen entstehen, im anderen nicht, wieso die einen Menschen Rückfälle haben die anderen nicht, wieso bei gewissen Menschen nach einer gewissen Zeit ganz neue Krankheiten entstehen und andere nachhaltig gesund sind: Das Zusammenspiel aller Seelenstränge ist zu komplex und für jeden Menschen anders, als dass auf der seelischen Ebene eine Prognose gemacht werden könnte. Manchmal wirkt es, manchmal nicht.

Wie gehen wir nun vor? Hierzu ist es nötig, eine weitere Ebene mit ins Spiel zu bringen – die der Entscheidung. Wollen wir uns in den Fluss der Liebe begeben, dann müssen wir jede Entscheidung mit dem Herzen fällen. Dieser Grundsatz gilt auch für medizinische Behandlungsmethoden. Der Arzt, die Behandlung, die Medikamente, die Apotheke – alles sind Entscheidungen. Fällen wir diese mit dem Herzen, so müssen wir uns nicht um das komplexe Zusammenspiel kümmern. Es ist dann so, wie wenn wir Wasser in einen Bach bringen. Das bisherige und das zusätzliche Wasser verbinden sich auf eine natürliche Art und der Bach fliesst weiter in seinem Bachbett bergab. Also: Wir müssen anerkennen, dass es nicht möglich ist, die Wirkung einer Behandlungsmethode auf der Ebene der Seele vorauszusagen, deshalb – um im Fluss der Liebe zu bleiben – Entscheiden wir konsequent mit dem Herzen.

Die Bedeutung dieser Herzentscheide kann ich nicht genügend unterstreichen, denn eine medizinische Behandlung ist nicht etwas Fremdes, sondern sie wird auf der Ebene der Seele buchstäblich ein Teil unser selbst. Schlucken wir ein Aspirin, so wird die Seele – das Bewusstsein – des Aspirins ein Teil von uns selbst. Im Bewusstsein des Aspirins enthalten sind unter anderem der Erfinder, der Pharmakonzern, der Transport, die Lagerung, die Apotheke und so weiter. In diesem Sinne ist die Seele jeder Aspirintablette unterschiedlich. Und weil sowohl der Aspirin-Seelenknoten, wie auch unsere eigener, sehr komplex sind, können wir nicht wissen, wie alles zusammen reagieren wird. Also: Die Seele eines Aspirins wird ein Teil von unserer Seele, die Seele eines Spitals wird ebenfalls ein Teil von unserer Seele und so weiter. Dies sollte uns immer bewusst sein und als Motivation dienen, alle Entscheidungen sorgfältig zu fällen.

Das Wissen um die seelischen Zusammenhänge birgt aber auch eine Chance. Klar, es geht immer darum, mit dem Herzen zu entscheiden, welche medizinischen Behandlungen wir annehmen wollen und welche nicht, trotzdem können wir aber die Behandlungsmethoden beeinflussen (sofern unser Herz ja sagt): Der Seelenstrang einer Behandlung wirkt stärker, wenn wir ihr mehr Aufmerksamkeit schenken. (Seelen sind Wellen, mit mehr Aufmerksamkeit verstärkt sich die Amplitude…). Wenn wir also dem Medikament, der Apotheke, dem Pharmakonzern oder dem Arzt mehr Aufmerksamkeit schenken, dann wirkt der entsprechende Seelenstrang stärker (wie jedoch genau die Interaktionen mit dem Seelenknoten sein werden, lässt sich natürlich genauso wenig voraussagen). Es ist also nicht nur ein Entscheid des Herzens, welche Behandlungsmethode wir wählen, sondern auch wie viel Aufmerksamkeit wir jedem Element geben.

Dies ist natürlich einfacher gesagt als getan. Haben wir den Eindruck, dass wir zum Beispiel dem Spital kaum Aufmerksamkeit geben wollen (weil wir spüren, dass das Spital nicht ein Teil von uns werden soll), so kann unsere Abwehr oder Ablehnung genau dazu führen, dass wir dem Spital sogar mehr Aufmerksamkeit geben als wir sonst würden. Statt Ablehnung ist es in einem solchen Fall nützlich, die Aufmerksamkeit bewusst auf das zu lenken, was wir fördern wollen, zum Beispiel auf den gesunden Zustand unseres erkrankten Organs.

Schauen wir uns beispielhaft einige Behandlungsmöglichkeiten an und wie sie auf der seelischen Ebene wirken können. Diese Darstellungen sind selbstverständlich vereinfacht. Im Detail sind die Dinge komplexer:


Herzschrittmacher: Ein Herzschrittmacher stellt symbolisch die Wirkungsweise einer Behandlung auf der Ebene der Seele dar. Das Herz schlägt in einem Rhythmus, genau wie dies Seelen auch tun. Ist dieser Rhythmus nicht mehr dem Körper angepasst, so wird mit einem Schrittmacher nachgeholfen, welcher dem Herzen einen neuen Rhythmus auferlegt. Die Behandlung hat also eine Schwingung, welche die Schwingung des erkrankten Organes beeinflusst. Damit alles funktioniert, muss die Schwingung des Herzschrittmachers dem Bedarf des Körpers angepasst werden. Diese körperliche Behandlungsmethode zeigt symbolisch, was bei allen anderen Behandlungen ebenfalls geschieht.

Antibiotika: Ein Antibiotikum ist eine Bremse, welche die Schwingung einzelner Seelenstränge verlangsamt oder sogar stoppt. Ein wirksames Antibiotikum hat Seelenstränge, welche die Schwingung der Zielbakterien auslöschen. Resistenzen entstehen auf der seelischen Ebene dadurch, dass die Wellenlängen der Seelenstränge des Bakteriums sich leicht verschieben, womit diese Auslöschung nicht mehr geschieht. Das Antibiotikum kann natürlich auch andere Seelenstränge stoppen, welche die gleiche Wellenlänge oder es kann auf andere Arten den Seelenknoten beeinflussen.  Beides führt zu Nebenwirkungen.

Gipseinband bei Knochenbruch: Bei einem Knochenbruch hat die Schwingung der Seelenstränge der betroffenen Steele aufgehört. Seelisch gesehen lässt sich ein Knochenbruch zum Beispiel mit einem Plattenspieler vergleichen, der aufgehört hat zu drehen. Die Seele des Gipses stellt diese Schwingung wieder her, ähnlich wie wenn man von Hand den Plattenspieler solange dreht, bis er wieder von alleine geht. Hier ist der Zusammenhang vergleichsweise einfach, weshalb solche Behandlungen meist auch erfolgreich sind.

Chemotherapie: Krebs äusserst sich als chaotische, unkontrollierte Bewegung der Seele, schöne Wellen bei den Seelensträngen sind kaum mehr sichtbar. Eine Chemotherapie bremst dieses Chaos, stoppt aber nicht nur das Chaos sondern gleichzeitig zahlreiche andere Seelenstränge. Die Schwingung des ganzen Seelenknotens wird deshalb eingeschränkt, wir verlieren zudem ein Teil der Bestandteile unserer Seele oder können sie nicht mehr wahrnehmen.

Homöopathie: Homöopathie wirkt definitionsgemäss nicht auf der körperlichen, sondern auf der Ebene der Seele. Durch das Verdünnen und Schütteln werden Seelenstränge dem Lösungsmittelzugefügt, welche dann Teil unseres Seelenknotens werden. Obwohl hier direkt auf die Seele eingewirkt wird, ist genauso wenig prognostizierbar, wie diese Seelenstränge auf unseren Seelenknoten wirken. Zu beachten ist, dass der Seelenknoten des Mittels nicht nur aus der verdünnten Substanz besteht, sondern der Seelenknoten des Mittels beinhaltet zusätzlich auch Seelenstränge der Person oder Anlage, welche schüttelt und verdünnt, den Transport, die Lagerung, den Verkaufsort und so weiter. Ein homöopathisches Mittel gleicht deshalb nicht einem anderen, auch wenn es auf dem gleichem Ursprung basiert. 

Aus den Erkenntnissen über die seelischen Zusammenhänge bei medizinischen Behandlungen lassen sich zusammenfassend einige Tipps ableiten:

·        Medizinische Behandlung zurückhaltend annehmen. Jeder Behandlung verändert unseren Seelenknoten und die Auswirkungen sind nicht prognostizierbar.

·        Jedes Element der Behandlung ist wichtig. Entscheiden Sie alles mit dem Herzen, damit Sie im Fluss der Liebe bleiben.

·        Entscheiden Sie auch mit dem Herzen, auf welche Elemente der Behandlung Sie Ihre Aufmerksamkeit richten wollen und auf welche nicht.

Dienstag, 1. Mai 2012

Die Seele als Thema


Im letzten Forum behandelte ich „Seelen, die es auf uns abgesehen haben“. In dieser und in den nächsten Ausgaben möchte ich mich weiter mit dem Thema „Seele“ auseinandersetzen. Im Moment erforsche ich dieses Thema intensiv und möchte meine Beobachtungen vorstellen. Wie angekündigt, soll in dieser Ausgabe das Thema „Seelenchakren“ näher behandelt werden.

Bevor ich jedoch darauf eingehe,  muss ich genauer erklären, was ich unter einer Seele verstehe. Dieser Begriff wird sehr unterschiedlich verwendet und damit wir vom gleichen sprechen, ist es notwendig, dass ich ihn zuerst definiere. Ich unterscheide grundsätzlich drei Ebenen oder Pole des menschlichen Daseins:

Das Materielle oder den Körper. Diese Ebene ist identisch mit der materiellen Welt. Hier nehmen wir die Welt mit unseren Sinnesorganen (Augen, Nase etc.) wahr, wir sehen Farben, spüren die Struktur eines Gegenstandes, empfinden Wärme oder Kälte und dergleichen. Es gelten die üblichen physikalischen Gesetzmässigkeiten, zum Beispiel spüren wir die Erdanziehungskraft oder die Zeit verläuft linear, das heisst morgen ist noch nicht da und gestern ist schon vorbei. Die materielle Welt ist also unser normaler Alltag, unsere übliche Wahrnehmung. Sind wir krank dann spüren wir hier Schmerz, Übelkeit oder wir haben Fieber und Stoffwechselstörungen.

Die Aura oder den Energiekörper. Um jeden Menschen, aber auch um jedes Tier, jede Pflanze, jeden Stein, überhaupt um jeden Gegenstand herum befindet sich eine Aura. Diese ist ein Energiefeld oder eine Ausstrahlung, welche mit unseren normalen Sinnesorganen nicht direkt wahrnehmbar ist. Wir stellen sie jedoch zum Beispiel als Ausstrahlung einer Person oder eines Ortes fest. Oder wir sagen, dass die „Chemie“ stimmt, oder dass jemand Charisma hat. Die Verbindung zwischen Körper und der Aura wird mit sogenannten (Aura)-Chakren hergestellt. In der Aura spüren wir auch Gefühle wie Wut, Angst oder Sehnsucht.

Die Seele. Sie belebt oder beschwingt das Körper-Aura-System. Ohne sie würden wir nicht leben. In der Seele spüren wir Empfindungen wie Vertrauen oder Verzweiflung. Hier befindet sich auch unser Bewusstsein – das, also, was unsere Essenz darstellt und beobachten kann, dass es uns gibt.

Jeder Pol beziehungsweise jede dieser Ebenen ist ein Teil der jeweils höheren, so ist der Körper ein Teil der Aura und diese ein Teil der Seele. Von diesen drei Ebenen, ist die Seele demnach die umfassendste. Folgen wir unserem Weg, entscheiden wir also mit dem Herzen, dann eröffnen wir eine weitere Dimension. Dann bewegen sich alle drei Pole Richtung Liebe.

Betrachten wir die Seele etwas genauer, dann erkennen wir weitere Merkmale:

·         Die Seele ist Bewusstsein, welches sich in der Zeit ausdehnt.

·        Die Bewegung des Bewusstseins in der Zeit erfolgt wellenartig. Aus diesem Grund lassen sich die Beobachtungen, Erkenntnisse und Gesetzmässigkeiten von Wellen auf Seelen übertragen. (Auf die Konsequenzen daraus werde ich in späteren Foren detaillierter eingehen).

·        Wie eine Welle im Meer, besteht auch eine Seelenwelle aus vielen Teilwellen beziehungsweise Teilseelen. Was wir an einer Stelle als Gesamtwelle wahrnehmen ist die Summe vieler einzelner Wellen, welche oft ganz eigene Wege gehen und ganz verschieden gross sind. Unser Bewusstsein ist demnach aus ganz vielen unterschiedlichen und oft unabhängigen Teilen aufgebaut.

·        Unser „Ich“, gewissermassen „unsere“ Seele ist also die Summe vieler Teilseelen beziehungsweise die Summe vieler einzelner Einheiten des Bewusstsein zu einem bestimmten Zeitpunkt. „Unsere“ Seele ist also komplex aufgebaut und verändert sich also dauernd.

·        Eine solche Anhäufung von Elementen des Bewusstseins nenne ich Seelenknoten. Die einzelnen Bewusstseinselemente – die Teilwellen -  sind Seelenstränge. Wo also mehrere Seelenstränge zusammenkommen, entsteht demnach ein „Ich“.

·        Ein Seelenstrang kann ein Teil von mehreren Knoten sein (d.h. einzelne Elemente unseres Bewusstseins teilen wir beispielsweise mit anderen Menschen).  Auch können die Knoten im Verlauf der Zeit Seelenstränge verlieren oder andere hinzugewinnen, d.h. wir verlieren gewisse Elemente unseres Bewusstseins während unserer Entwicklung und gewinnen andere dazu.

·        Jeder Seelenknoten und jeder Seelenstrang kann sich in der Zeit vorwärts und rückwärts bewegen, ebenso können sich beide zu mehr oder weniger Bewusstsein entwickeln.

·        Das ganze System bewegt sich zusätzlich in einer weiteren Dimension – dort, wo wir entscheiden. Hier können wir unseren Weg gehen oder nicht, entscheiden, ob wir dem Herzen folgen oder nicht.  Entscheiden wir beispielsweise konsequent mit dem Herzen, dann füllen wir diese Dimension und überhaupt das ganze Gebilde mit Liebe aus.

 





Schematische und stark vereinfachte Darstellung von Seelenknoten und Seelensträngen. Seelenknoten sind Anhäufungen von Seelensträngen. Die Seelenknoten sind nicht stationär sondern bewegen sich ebenfalls. Unsere Entscheidungen bilden eine zusätzliche Dimension (rot, zweite Grafik). Entscheiden wir konsequent mit unserem Herzen, dann wird das ganze Gebilde zu Liebe.

Alles in allem sind Seelen nach dieser Vorstellung viel weniger diskret, als wir uns das gewohnt sind. Allenfalls können wir „unsere Seele“ als den Seelenknoten definieren, doch ist dieser stark abhängig von den Seelensträngen, welche ihn ausmachen und sind demnach einer ständigen Änderung unterworfen. Jede Betrachtung „unserer Seele“ muss also ebenfalls die Seelenstränge behandeln und somit zwangsläufig auch andere Seelenknoten. Wir sind also sehr stark in dieses Netzwerk eingebunden. Anders ausgedrückt: Ich bin auch alle anderen und alle anderen sind auch ich. Gehen wir Richtung Liebe, geht alles Richtung Liebe und umgekehrt. Wir haben also eine riesige Verantwortung und gleichzeitig auch eine grosse Chance.

Zu kompliziert? Zeit für eine Analogie: Versuchen wir Körper, Aura und Seele mit einem Eisenbahnsystem zu vergleichen.

Bahnhof und Gleise stellen die materielle Welt dar. Jeder Bahnhof entspricht einem Körper und die Gleise sind die physikalischen Verbindungen, z.B. Licht oder die Schallwellen, mit denen wir die physikalische Welt wahrnehmen.

Die Züge stellen die Aura dar. Einfahrts- und Ausfahrtssignale stellen die Aurachakren dar.

Die Passagiere sind die Teilseelen. Dann, wenn sie in einem Bahnhof zusammenkommen, sind sie Bestandteil einer bestimmten z.B. „unserer“ Seele. Die Passagiere sind aber auch von Bahnhof zu Bahnhof unterwegs – dann sind sie Seelenstränge.  Kommen sie an einem anderen Bahnhof an, dann sind die gleichen Passagiere Bestandteil eines neuen Seelenknotens. Jeder Passagier ist nicht nur Teil eines einzigen Bahnhofes, sondern immer mehreren und die Passagiere sind auch immer Bestandteil der Verbindungen zwischen den Bahnhöfen. Die Seelenchakren (siehe nächstes Thema) sind Orte, an denen Kontrollen zum Bahnhof oder zum Zug durchgeführt werden (z.B. die Billetkontrolle im Zug oder eine Eingangspforte zum Bahnhof, die Türen des Zuges usw.). Schliesslich können die Passagiere entscheiden – dies die nächst höhere Ebene – wohin sie fahren. Folgen sie ihrem Herzen, dann wird das ganze Netzwerk Liebe.

Zum Schluss nochmals die wichtigste Konsequenz dieser Betrachtungsweise der Seelenwelten. Das „Ich“ oder „unser“ Bewusstsein ist viel weniger als Einheit zu betrachten, als wir dies herkömmlicherweise glauben. Stattdessen sind wir auf der seelischen Ebene sehr vernetzt und bestehen aus vielen einzelnen Teilen, welche gleichzeitig Teile von anderem sein können. Hinzu kommt, dass wir im Verlauf unserer Entwicklung immer wieder seelisch neu zusammengesetzt werden weil gewisse Seelenstränge entfallen und andere hinzukommen.

Diese Vernetzung führt dazu, dass wir von einer eigentlichen Ökologie der Seele sprechen können. So gibt es Seelenknoten, welche stark im Sinne der Liebe entscheiden (dies sind wie die Pflanzen, welche Sonnenenergie nutzen können) und solche die sich von diesen ernähren. Letztere sind dann die parasitischen Seelen, welche ich im letzten Forum thematisierte.

Noch eine letzte allgemeine Bemerkung: Alles hat eine Seele, alles ist beteiligt an Knoten und Strängen, nicht nur Menschen, auch Tiere, Pflanzen, Steine oder Mikroorganismen. Aber auch unbelebte Gegenstände oder abstrakte Ideen sind beseelt und unterliegen den beschriebenen Mechanismen.

Die Seelenchakren
Seelenchakren als Pforten zum Seelenknoten

Seelenstränge treffen konzentrierten an bestimmten Orten des Körpers auf die Seelenknoten. Diese Ein- und Ausgänge - gewissermassen die Pforten zu den Seelenknoten -  nenne ich Seelenchakren.  Diesen Begriff habe ich in Analogie zu den entsprechenden Öffnungen in der Aura gewählt. Er soll aber nicht mit ihnen verwechselt werden. Hier geht es um die Seele, dort um die Aura.

Gemäss meinen Beobachtungen, befinden sich die Hauptseelenchakren an folgenden Orten, welche zum Teil an ähnlichen Stellen sind wie die Aurachakren:

1.     Zwischen den Beinen

2.     Vorne und hinten im Bereich der Leber, auf der rechten Seite mehr oder weniger dort, wo die Rippen enden.

3.     Vorne und hinten im Bereich der Niere, auf der linken Seite, wiederum dort, wo die Rippen enden.

4.     Rechts, vorne und hinten,  zwischen Schulter und Brust.

5.     Links, vorne und hinten,  zwischen Schulter und Brust.

6.     Auf dem Scheitel.

7.     Vorne und hinten im Bereich des Herzens.

Nochmals, um möglichen Missverständnissen aus dem Weg zu gehen. Die Seelenchakren sind nicht das gleiche, wie die Aurachakren beziehungsweise, dem, was üblicherweise mit dem Begriff Chakra verstanden ist.

 


 
Orte der wichtigsten Seelenchakren
 

Ich habe folgende Merkmale an Seelenchakren beobachtet:
 
Sie drehen sich im Gegenuhrzeigersinn - also genau in der entgegengesetzten Richtung wie die Chakren der Aura.
 
Ebenfalls im Gegensatz zu den Chakren der Aura, haben sie keine speziellen Themen (dies meine vorläufige Beobachtung, die sich aber noch ändern kann). Bestimmte Seelenstränge können bei allen Pforten Ein- oder Ausgang finden.
 
Die Seelenchakren bestimmen welche Seelenstränge oder Seelenverbindungen zu uns gelangen. Sie entscheiden also, welche Arten von Bewusstsein uns erreichen und welche nicht. Das Herzseelenchakra ist unsere seelische Verbindung zur Liebe. Die anderen Chakren verbinden uns mit anderen Seelenknoten. Ist unser Herzseelenchakra offen, dann können wir uns so entscheiden, dass wir immer mehr und mehr Richtung Liebe gehen.  

Idealerweise sind wir (damit meine ich immer unser Seelenknoten) mit der Liebe verbunden. Wir nehmen mit offenen Seelenchakren andere Elemente des Bewusstseins auf und senden diese wieder ab – dank unserer Verbindung mit der Liebe jedoch mit dieser angereichert. So können wir im ganzen Seelennetzwerk Liebe ausbreiten lassen.

Oft sind diese Pforten jedoch nicht gesund sondern können allerlei Veränderungen oder Verwundungen aufweisen. Dies führt dazu, dass wir verstärkt problematische Seelenstränge aufnehmen und diese eventuell sogar verstärkt negativ wegsenden. In diesen Fällen wird das Negative, das Problematische im Seelennetzwerk verbreitet. Hier einige Beispiele von kranken Seelenchakren.  

 


Mögliche Veränderungen und Wunden in den Seelenchakren.
 
Damit wir Liebe verbreiten können, müsste es unser Anliegen sein, die Seelenchakren zu heilen. Eine Möglichkeit hierzu ist die schamanische Reise: Hier können wir erfahren, wie unsere Seelenchakren aussehen und was wir unternehmen können, um sie zu heilen. Zusätzlich wird – sind wir uns unseren Seelenchakren bewusst – uns der Alltag in zahlreiche Situationen führen, welche eine Heilung ermöglichen. Oft wird zur Heilung das Zulassen von alter Verzweiflung gehören sowie die Entscheidung, das entsprechende Seelenchakra zu öffnen und kreisen zu lassen.